Pov-Int.EU National Newsletter: Mai 2018

Geschrieben von Ute Baues am in Newsletter National, Newsletter-Archiv

Nationaler Newsletter Mai 2018

Susanne Ernst

Etwas hinauszögern

Manchmal scheint vieles wichtiger als das, was ich mir gerade vorgenommen habe. Ergebnis: Ich zögere es bis zum Abgabedatum und zum letzten Moment hinaus. Ich will ein Ziel erreichen, aber offensichtlich doch nicht, und mag es mir selbst nicht eingestehen.

Dieses unangenehme Gefühl hat nicht nur mit den momentanen äußeren Ereignissen zu tun, sondern ist auch die Folge von Impulsen, die aus dem Unbewussten kommen. Traumatische Ereignisse in unserer Kindheit spalteten unser Bewusstsein. Später im Leben in einer anderen Situation taucht das negative Gefühl von damals wieder auf. Gegen dieses Gefühl anzukämpfen macht es nur schlimmer.

Verzögerung ist ein Schlüsselaspekt eines jeden Problems. Sie entsteht aus der Angst vor dem nächsten Schritt. Wir befürchten, dass wir das, was uns als nächstes bevorsteht, nicht bewältigen können. Das geschieht, weil wir vergessen haben, dass wir nicht alleine sind. Das Ego gaukelt uns vor, wir seien unzulänglich, unabhängig von allen anderen und alleine. Sobald wir uns daran erinnern, wie verbunden wir mit allem sind, verschwindet die Angst schnell.

Die zeitliche Verzögerung kann auch positive Auswirkungen mit sich bringen. Es braucht Vertrauen und Geduld, wenn etwas nicht sofort gelingt. Wir machen Fehler, die Zeit kosten und nehmen unseren ganzen Mut zusammen, um es wieder zu versuchen und dran zu bleiben. Die Zeit, sagt Ein Kurs in Wundern, ist da, um zu lernen und „nur unendliche Geduld bringt sofortige Resultate“. Es ist also nützlich, wenn nicht alles perfekt läuft, denn durch Umwege lernen wir. Es sind nicht unbedingt die perfekten Dinge, die uns glücklich machen.

In Japan wird zerbrochene Keramik mit Gold repariert und ist dann etwas ganz Besonderes. Es liegt an uns, die Verzögerungen, Umwege und Fehler in unserem Leben auf diese Weise anzusehen: als etwas Besonderes. Ob wir eine Situation als totale Überforderung beurteilen, einen Umweg als Katastrophe oder eine Wartezeit als Hindernis, entscheiden wir selbst. Liebe, Wertschätzung und Dankbarkeit kann jede kaputte Tasse oder Situation zu etwas Wertvollem und Schönem werden lass, über das wir uns freuen können.

Die Wahrnehmung einer Verzögerung lädt uns ein hinzusehen, zu hören und zu fühlen. Was kann ich durch sie lernen, welche Gefühle bin ich bereit zu transformieren?

Ich muss nicht alles alleine machen und kann um Hilfe fragen. So rufe ich meine Freundin oder meinen Coach an. Zusammen sind riesige, schwierige Dinge auf wundervolle Weise lösbar. Ich fühle mich plötzlich wieder frei, mich neu zu entscheiden. So fand ich schon viele Abkürzungen auf meinen Umwegen.

Ich wünsche Euch einen Monat mit neuem Schwung und Elan, und dass sich schöne Möglichkeiten für uns alle eröffnen – auf dem direkten Weg oder auch auf dem Umweg!

Herzliche Grüße

Susanne

 

 

 

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