Januar 2012

NIGHTLIGHT NEWSLETTER

Januar 2012

 

Der Januar ist der erste Monat im Jahr, und er spiegelt das Selbst wieder. Das bedeutet, dass er alles, was du über dich glaubst, reflektiert. Aus diesem Grund lohnt es sich, die Probleme, die sich in diesem Monat ergeben, genau zu betrachten. Der Januar hat das Potential, ein Monat der Herrlichkeit zu werden, wenn wir die Begrenzungen des kleinen Selbst transzendieren und das wirkliche SELBST zulassen. Solange du dich dem Licht zuwendest, wird es aus dir heraus leuchten, dein eigenes Leben erhellen und anderen den Weg weisen. Der Januar kann ein großer Triumph sein, aber wenn du den Triumph selbstsüchtig nutzt, indem du  in Schadenfreude, Selbstverherrlichung oder in das Ego verfällst, wirst du alle Möglichkeiten, erfolgreich zu sein, extrem einschränken.

Was den Triumph aufhalten kann, sind unerledigte Dinge, die der Heilung bedürfen. Diese „Überbleibsel“ bringen wir bereits aus der Vergangenheit mit, doch ersichtlich werden sie in unseren gegenwärtigen Problemen. Unsere Probleme zeigen uns auf, wo wir uns verfangen haben. Sie weisen uns auf Begebenheiten aus der Vergangenheit hin, in denen wir andere noch immer für schuldig halten. Diese Annahme ist jedoch eine Strategie. Wir nutzen die Anschuldigung anderer, um unsere eigenen Schuldgefühle zu verbergen.

Der Januar kann sich in zwei Richtungen entfalten. Er kann sich entweder in Richtung Transformation entfalten und damit das Empfinden von Sicherheit mehren, oder wir können weiterhin darauf bestehen, dass uns andere Unrecht getan haben. Mit dieser Anschuldigung meinen wir unsere eigenen Fehler verbergen zu können, für die wir uns schuldig fühlen. Und alles, wofür wir uns schuldig fühlen, werden wir weiterhin festhalten. Doch Hilfe steht auch in dieser Welt der Zeit und Trennung immer zur Verfügung, sobald darum gebeten wird. Diese Hilfe hat viele Namen: Gott, Heiliger Geist, Tao, Himmel, Christus, Buddha usw., und sie reflektiert Aspekte der Zeitlosigkeit und des Einsseins inmitten dieser zeitverstrickten, getrennten Welt. Sie reflektiert Aspekte der Geborgenheit in einer Welt des Angriffs, und sie erinnert an die Liebe, wenn sich die Angst in dieser Welt ausdehnt. Wenn wir um Hilfe bitten, bekommen wir sie auch. Unsere Wahrnehmung verändert sich von einer Wahrnehmung der Schuld, Anklage und Ungerechtigkeit hin zu einer Wahrnehmung des Gebens und des Empfangens, und wir erfahren die Erleichterung, die daraus hervorgeht.

Wenn sich die Wahrnehmung verändert, erleben wir Heilung. Jegliche Wahrnehmung ist das Ergebnis unserer Entscheidung. Wir entscheiden, ob wir jene, die Fehler machen, beschuldigen oder ihnen helfen. In diesem Sinne kann gesagt werden, dass wir auf tieferen Bewusstseinsebenen wählen, wie sich andere verhalten.  Indem wir wählen, wie wir das Verhalten anderer wahrnehmen wollen, legen wir fest, wie wir ihr Verhalten empfinden werden. Wenn wir andere für schuldig befinden, verbirgt sich dahinter, dass wir beweisen wollen, dass wir besser sind als die anderen, und dass wir etwas Besonderes sind. Diese Strategie kann als Selbstverherrlichung des Egos betitelt werden, und sie tritt auf, wenn wir uns davon entfernen, unsere Lebensaufgabe anzunehmen und der Welt zu helfen. Nebenher treibt sie uns in Schikanen, akutes Leiden und Blindheit, die früher oder später die Erfahrung von tiefem Schmerz zur Folge hat.

Die Annahme unserer Verantwortlichkeit für unsere Wahrnehmungen, Emotionen und Handlungen führen zu einer völlig neuen Ebene der Heilung. Wir erkennen, dass es die Agenda des Egos ist, Trennung und Besonderheit zu erlangen, indem wir unsere dunklen Sichtweisen, verborgenen Entscheidungen und Fehlschöpfungen verherrlichen.  Die Agenda des Egos wird ersichtlich, wenn wir uns folgende Fragen beantworten: Wozu benutze ich eine Begebenheit? Was will ich damit beweisen, indem ich eine Begebenheit auf ganz bestimmte Art und Weise wahrnehme? Als nächstes können wir uns fragen, ob unsere Entscheidung, eine Begebenheit auf bestimmte Art und Weise wahrzunehmen, gerechtfertigt ist und ob wir das, was wir wahrnehmen und erfahren, wirklich in unserem Leben haben möchten. Wenn wir uns eine andere Wahrnehmung und andere Erfahrungen wünschen, können wir den Himmel um Hilfe bitten und ihm unsere Wahrnehmungen übergeben, damit sich unsere Bewusstheit verändern kann.

Unsere innere Einstellung sollte im Januar auf die Heilung ausgerichtet sein und damit den Ton für das gesamte Jahr angeben, um sowohl für uns als auch für andere die Geschichte der Ernte erlebbar zu machen. Jeder Tag kann genutzt werden, um vergangene und gegenwärtige Beziehungen zu heilen und unsere Wahrnehmung zu transformieren.

In der ersten Januarwoche geht es um die Heilung eines Teufelskreises, der zum einen die sexuelle Phantasie und zum anderen die Schuldverschwörung beinhaltet. Phantasien entstehen aus Bedürfnissen, die sich im Getrenntsein ergeben, und sie werden zu einem Teufelskreis, da unser Schuldempfinden bezüglich der Phantasievorstellungen die Trennung vergrößern.

Die zweite Woche beinhaltet die Heilung unserer Habsucht. Auch unsere Gier entsteht aus der Trennung und zusätzlich aus unserer Unfähigkeit, uns dem Empfangen zu öffnen.

Der Inhalt der dritten Woche ist das Erwachen. Wenn wir uns durch Gott erkannt fühlen, können wir einen Großteil unseres Egos aufgeben. Dieses Erwachen vermehrt die mystische Liebe und löst das Ego auf. Im Endstadium des Erwachens erkennen wir das Einssein.

In der vierten Woche geht es um die Heilung von Opfermustern, die wir aus der Vergangenheit mitbringen.

In den letzten Januartagen und zu Beginn des Monats Februar geht es um die Selbstenthüllung. Alles, was uns begegnet, zeigt uns, wie wir über uns denken. Diese Erkenntnis ist das zentrale Thema im Januar, aber an diesen Tagen ist es am besten zu erfassen.

Möge dir der Januar Heilung und Segen bringen und das Jahr für die Ernte öffnen.

Möge dir auf allen Ebenen Hilfe zuteilwerden.

Möge dein Leben mit Gnade erfüllt sein.

Möge dir Erfüllung widerfahren.

 

Nightlight Newsletter

Januar 2012

Chuck Spezzano

Kahalu’u, Hawai’i

 

NIGHTLIGHT NEWSLETTER

January 2012

January is the first month, the month of self. It reflects what you believe about yourself so look closely at the problems that occur. What is possible is that it could be a month of glory where you transcend the limits of the small self for Self. If you are facing the light, it will shine through you illuminating your life and guiding others. January is meant to be one of triumph but if you use it selfishly and turn it toward gloating, self-aggrandizement and the ego, you will limit what can be accomplished.

What holds victory back is the amount of unfinished business that needs to be healed. We bring these ‘carryovers’ from the past which show up as present problems. Our problems are where we are stuck. And when we are stuck, it shows places from the past we still believe others have “sinned” but this is to hide our belief in our own guilt.

January can be a month of triumphant transformation bringing greater safety or we can persist in beliefs that others have wronged us hiding where we have made mistakes that we feel guilty about and haven’t let go of. Yet, help is available to us. In this world of time and separation, help is available as soon as we ask. The Helper is called by many names: God, the Holy Spirit, the Tao, Heaven, the Christ, the Buddha and many more. It reflects aspects of timelessness and Oneness in a world of time and division. It is the aspect of Love in a world of fear. It is the aspect of Safety in a world of attack. When we ask for this help, we are given it and it changes our perception from guilt/blame/sin/wrongness to giving and receiving help and the reward that comes of it.

When perception is changed, healing occurs. Our perception is a choice. We can choose to see what is blameworthy or we can look on those making mistakes as needing help. How others act is how we choose them to act in the deeper reaches of our mind. We choose others to act as they do. We perceive them guilty to show how much better and special we are. This is the self-aggrandizement of the ego that occurs when we turn away from our purpose and from helping the world. This leads to victimization and acute suffering on our part as well as the blindness that sooner or later leads to pain.

Taking responsibility not only in regard to our actions and what happens to us but also for our emotions and our perception leads to a whole new level of healing. We begin to recognize our dark perceptions, hidden choices and miscreations and we become aware of our ego’s agendas that see dark events as joyful to fit its hidden agendas of separation and specialness. We learn what these are by asking such questions as: What am I using this event for or what is the purpose of seeing things this way? Then we can ask ourselves if our choice is justified or if what we see is what we really want. Finally, we can ask Heaven’s help and turn our perception and our mind over to Heaven for the shift.

To keep a healing attitude this month sets the tone for the whole year and leads to a Harvest Story for ourselves and those around us. Every day it is important to commit to healing all of our relationships past and present and to transforming our perception.

The first week in January is about healing the Sexual Fantasy – Guilt Conspiracy. These fantasies come from the need that arises out of separation and becomes a vicious circle as guilt increases separation.

The second week is about healing our greed, also based on separation and the inability to receive.

The third week is about awakening. We can release major chunks of the ego on the way to being God-Realized. Awakening increases mystic love while dissolving the ego. In the final stage of Awakening, we realize Oneness.

The fourth week brings up victim patterns for healing that have been carried over from the past.

The last few days of January and beginning of February are self-revealing. What turns up shows us who we think we are. This is what the whole month of January reflects but is intensified at this time.

May you have a blessed, healing month that sets the tone for harvest this year.

May you be helped on all levels.

May you live by grace.

May you be blessed by rewards.

Nightlight Newsletter

January 2012

Chuck Spezzano

Kahalu’u, Hawai’i

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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